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Rassestandard Malinois
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Der Malinois

FCI-Gruppe 1, Sektion 1, Standard Nr. 15

                                                                                              MALINOIS

 

Ursprung: Belgien

KLASSIFIKATION FCI:  Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde). Sektion 1 Schäferhunde. Mit Arbeitsprüfung.

Dieser Typ Hund trat das erste mal um das Jahr 1899 auf. Namensgebend ist die Stadt Malines oder Mecheln im flämischen Sprachgebiet Belgiens. Schon sehr bald überragten die Malinois als Arbeitshunde alle anderen Varianten des Belgischen Schäferhundes.

Verhalten / Charakter des belgischen Schäferhundes (Wesen) nach FCI-Standard

Der Belgische Schäferhund ist wachsam und rege, von übersprudelnder Lebhaftigkeit und stets aktionsbereit. Neben seinen angeborenen Fähigkeiten als Hüter der Herden besitzt er die wertvollen Eigenschaften eines sehr guten Wächters für Haus und Hof. Er verteidigt seinen Herrn ohne jegliches Zögern hartnäckig und leidenschaftlich. Er vereinigt in sich alle für einen Schäferhund, Wachhund, Schutzhund und Diensthund erforderlichen Vorzüge.

Sein lebhaftes und munteres Temperament und seine gefestigten Charaktereigenschaften, die weder Angst noch Aggressivität kennen, sollten sich in seiner Körperhaltung und im stolzen und aufmerksamen Ausdruck seiner glänzenden Augen offenbaren. Beim Richten sollte man das "ruhige" und "beherzte" Temperament berücksichtigen.

Standard des Malinois Herkunft: Allgemeines Erscheinungsbild: Harmonisch gebauter Hund von mittleren Proportionen, der Eleganz und Kraft in sich vereinigt. Er hat ein quadratisches Gebäude und ist mittelgroß; seine Muskulatur ist kräftig und trocken. Er ist widerstandsfähig und an das Leben im Freien gewöhnt.

Verhalten und Charakter: Er ist wachsam und rege und von übersprudelnder Lebhaftigkeit und stets aktionsbereit. Neben seiner angeborenen Fähigkeit des Herdenhüters ist er ausgesprochen wachsam in Haus und Hof. Er verteidigt seinen Herrn ohne jegliches Zögern hartnäckig und leidenschaftlich. Er vereinigt alle für einen Schäferhund, Wachhund, Schutzhund und Diensthund geforderten Eigenschaften. Sein lebhaftes und munteres Temperament und seine gefestigten Charaktereigenschaften, die weder Angst noch Agressivität kennen, spiegeln sich in seiner Körperhaltung und seinen wachen Augen.

Verwendung: Der Malinois ist als anspruchsvoller Haushund genau so geeignet wie als Sporthund, Begleithund sowie als Diensthund bei Polizei, Gendarmerie, Militär und Zoll, wo er derzeit stark verbreitet ist. Bei der Exekutive gibt es Ausbildungsmöglichkeiten zum Schutz-, Fährten- und Stöberhund (Stöbern nach Personen und Gegenständen) sowie eine Zusatzausbildung (Dualverwendung) als Drogenspürhund, Brandermittlungs-, Sprengmittel-, Leichen- und Blutspür- sowie als Lawinen- und Verschüttetensuchhund.

Bewegungsbedarf: Ein sehr bewegungsfreudiger und unternehmungslustiger Hund. Verlangt nahezu unentwegt nach sinnvoller Beschäftigung. Kein Hund für Stubenhocker und wenig Sportbegeisterte.

Gesundheit: Keine Erbkrankheiten bekannt, hohe Lebenserwartung von 12 - 14 Jahren

Farbe: falbfarben-schwarzgewolkt mit schwarzer Maske, etwas weiß an der Vorbrust und den Zehen ist erlaubt

Größe: Rüde: Rüde von 60 - 68 cm, Hündin von 56 - 62 cm

Gewicht: Rüde von 25 - 30 kg, Hündin von 20 - 25 kg

Länge des Körpers: vom Buggelenk bis zum Sitzbeinhöcker ca. 62 cm

Länge des Kopfes: ca. 25 cm Länge des Fangs: ca. 12,5 - 13 cm

Varietäten: Malinois

weitere: Groenendael, Laekenois, Tervueren

FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

AUSSCHLIESSENDE FEHLER:

Verhalten / Charakter (Wesen) : Ängstlichkeit, Aggressivität.

Allgemeines Erscheinungsbild: Fehlen von Rassetyp. Gebiss: Rückbiss, Vorbiß auch ohne Kontaktverlust (umgekehrtes Scherengebiss); Kreuzbiss; Fehlen eines Eckzahns (1 C), eines Reisszahns (1PM4 im Oberkiefer, 1 M1 im Unterkiefer), eines Molaren (1 M1 oder 1 M2 außer den M3) oder eines Prämolaren 3 (1 PM3) zusätzlich zu einem anderen Zahn; Fehlen von insgesamt drei oder mehr Zähnen (die Prämolaren 1 nicht mitberechnet).

Nasenschwamm, Lippen und Augenlider: Stark depigmentiert.

Ohren: Hängeohren oder künstlich aufgerichtete Ohren.

Rute: Fehlende oder kurze Rute, von Natur aus oder kupiert; zu hoch getragene und geringelt oder aufgerollt. Haarbeschaffenheit: Fehlen der Unterwolle. Haarfarbe: Alle Farben, welche denen der zuvor beschriebenen Varietäten nicht entsprechen; zu ausgedehnte weiße Abzeichen an der Vorbrust, besonders wenn diese sich bis zum Halsansatz ausdehnen; Weiß an den Pfoten, das sich über die halbe Höhe von Vorder- oder Hintermittelfuss hinaus ausdehnt und "Socken" bildet; weiße Abzeichen außer an der Vorbrust und an den Zehen; bei den Tervueren und den Malinois Fehlen der Maske und Farbe des Fangs heller als das übrige Haarkleid.

Grösse: Ausserhalb der genannten Grenzen. N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

Kreuzungen-Paarungen zwischen Hunden verschiedener Varietäten : Paarungen zwischen Hunden verschiedener Varietäten sind verboten. In Sonderfällen können von den zuständigen nationalen Zuchtkommissionen Ausnahmebewilligungen erteilt werden (Reglement 1974, Paris).